Deauville, Sonntag, 7. August: Großer Sport wird an der Atlantikküste mit erstem Start um 13.58 Uhr geboten, mit der Quinté, zwei Listenrennen, einer Gruppe III-Prüfung sowie mit dem Arc Prix de Maurice de Gheest auf höchstem Gruppe-Level. 14 Kurzstreckenspezialisten versammeln sich in dieser vierten Tagesprüfung um 15.55 Uhr an der 1.300 Meter-Startmarke. Das Preisgeld beläuft sich auf 380.000 Euro.

Deutscher Vertreter ist Namos (Wladimir Panov) aus dem Stall von Dominik Moser, aber mehr als Außenseiterchancen sind dem Hengst nicht zuzutrauen. Vor allem die Briten scheinen stark gewappnet zu sein. Allen voran Naval Crown (James William Doyle), der nach seinem Gruppe I-Treffer während Royal Ascot im July-Cup von Newmarket diese Form als Zweiter unterstrich. Hinter ihm besaß Perfect Power (Christophe Soumillon) als Siebter zwar keine Chancen, aber auch dieser Hengst konnte bei Royal Ascot ein Gruppe I-Examen gewinnen. Für den dreijährigen Harry Three (Kieran Shoemark) handelt es sich um den ersten Auftritt in einem Gruppe-Rennen. Zuletzt hat er drei Mal in Folge gewonnen und den Gegnern keine Chancen gelassen. Artorius (James Peter Spencer) scheint auf höchstem Level auf Platzgelder abonniert zu sein und läuft regelmäßig nach vorne. Minzaal (James Vincent Crowley) tritt als frischer Sieger eines Gruppe III-Rennens in Newbury an. Der letzte Sieg von Accakaba (Maxime Guyon) liegt ein Jahr zurück, doch sammelte die Stute seither einige Platzgelder. Keinesfalls chancenlos sollte Highfield Princess (Jason Hart) antreten, die in dieser Saison bereits zwei Rennen gewann.