Hamburg, Samstag, 11. Juli: So langsam steigt die Fieberkurve der Galopp-Enthusiasten. Denn wir nähern uns dem Deutschen Derby. Doch bevor es soweit ist, lockt am Samstag noch ein anderer hochkarätiger Renntag in Hamburg. Der Große Hansa-Preis (Gruppe II, 35.000 Euro, 2.400 m) ist das Kräftemessen zwischen dreijährigen und älteren Top-Pferden.

Kein Vertreter des Derby-Jahrgangs wagt die Konfrontation mit den Älteren. Aber das Aufgebot der arrivierten Pferde hat es in sich. Da wäre mit Windstoß (M. Pecheur) der Derbysieger von 2017. Als Vierter im Großen Preis der Badischen Wirtschaft hielt er sich erneut solide. Donjah (C. Lecoeuvre) besitzt wie der unverwüstliche Itobo (M. Casamento) ebenfalls viel Klasse, war aber 2020 noch nicht am Start. Die frischen Listensiegerinnen Satomi (M. Cadeddu) und Apadanah (B. Murzabayev) und der Gruppesieger Nikkei (M. Casamento) melden ebenfalls Chancen an. Calico (L. Delozier) hat einen Sprung zu bewältigen.

Aus dem Rahmenprogramm der insgesamt 13 Rennen ab 13 Uhr ragt der Ausgleich I über 1.600 Meter heraus. Hier könnte Lacento (B.Murzabayev) seine tolle Serie fortsetzen. 10.000 Euro stehen über der Viererwette des 6. Rennens (Ausgleich IV, 1.400 m) und des 10. Rennens (Ausgleich III, 1.200 m).