Hoppegarten, Sonntag, 11. August: Die German Racing Champions League macht heute Station in der Hauptstadt Berlin. Denn auf der Rennbahn Hoppegarten steht mit dem 129. Großen Preis von Berlin (Gruppe I, 155.000 Euro, 2.400 m) das bedeutendste Rennen der Saison bevor.

Natürlich darf man sich auch diesmal auf eine tolle Besetzung freuen. Kaum zu bezwingen scheinen die Gäste zu sein. Der Franzose French King (O. Peslier) gewann bei uns in diesem Jahr schon zwei Hochkaräter mit dem Carl-Jaspers-Preis und dem Hansa-Preis. Er scheint enorm verbessert. Communique (J. Fanning) aus England ist zweifacher Gruppe II-Sieger in 2019. Old Persian (W. Buick) vertritt den Godolphin-Stall. Er beeindruckte als Sieger des Dubai Sheema Classic. Das heimische Aufgebot wird angeführt von Royal Youmzain (E. Pedroza), der einen Erfolg auf dieser Ebene redlich verdient hatte. Er musste zweimal in Folge mit dem Ehrenplatz vorlieb nehmen. Eine Steigerung der Derby-Form wird von Andoro (B. Murzabayev) erhofft. Alounak (M. Casamento) war Vierter im Dallmayr-Preis, aber auch das dürfte kaum schon ausreichen.

Innerhalb der acht Rennen an diesem Festtag ragen zwei Listenrennen heraus. Im Hoppegartener Fliegerpreis (25.000 Euro, 1.200 m) darf man gespannt sein, wer diesmal das beste Ende hat. Mc Queen (M. Cadeddu) und Julio (B. Murzabayev) sind hier natürlich bestens bekannt. Auch Big Boots (M. Casamento) hat sich deutlich empfohlen. Aber mit Red Torch (O. Peslier) und Inspired Thought (H. Doyle) bekommen sie es in einem sehr internationalen Aufgebot mit brandgefährlichen Gästen zu tun.

Im Hoppegartener Stutenpreis (25.000 Euro, 1.800 m) scheint vieles möglich. Die aus Frankreich anreisende Olympe (H. Journiac) kann sicher genug. Stex (B. Murzabayev), Best on Stage (A. Starke) und Eleni (M. Casamento) bringen gute Referenzen mit. In beiden Listenrennen werden 10.000 Euro in der Viererwette offeriert.