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Hannover, Sonntag, 28. Oktober: Der Renntag der Gestüts bildet heute traditionell den Abschluss der Rennsaison in Hannover. Gleich drei Top-Rennen innerhalb der elf Prüfungen ab 11:30 Uhr erwarten die Fans.

Höhepunkt ist der Große Preis der Mehl-Mülhens-Stiftung-Gestüt Röttgen (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.200 m) mit einem erlesenen Feld. Natürlich gelten die Blicke zunächst den Dreijährigen. Taraja (L. Delozier) ist ebenfalls schon Gruppesiegerin. Amorella (A. de Vries) könnte ihre weiße Weste hier verteidigen. Sand Zabeel (B. Murzabayev) gewann die Oaks d? Italia und hatte in der Diana viel Pech. Auch Enissa (M. Seidl) darf man nach ihrem überraschenden Listensieg in Köln nicht mehr unterschätzen. Bei den älteren Teilnehmerinnen gefallen auch Alicante (M. Pecheur), die in Mailand Gruppe-Dritte war, und Son Macia (A. Starke), die Siegerin von 2016.

Im Großen Soldier Hollow Preis (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.400 m) für zweijährige Stuten sollte Diajaka (A. de Vries) nach der hauchdünnen Niederlage in Düsseldorf Chancen haben. Auch Cliffs Art (M. Pecheur), Bint Samraan (J. Bojko) und Stex (B. Murzabayev) scheinen Ladies mit viel Potenzial zu sein.

In dem aus Köln übernommenen Listenrennen (25.000 Euro, 1.400 m), dem Großen Preis der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen, sollte Westfalica (M. Cadeddu) wieder erste Chancen haben. Sie hatte in Köln als Erste das Ziel erreicht, doch wurde die Prüfung damals wegen eines Fehlstarts annulliert.

Im Großen Preis des Gestüt Fährhof (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.600 m) sollte der Gruppesieger Wonnemond (B. Ganbat) der heiße Favorit sein. Ein Ausgleich I und eine Viererwette mit 40.000 Euro Garantie-Auszahlung (inklusive Jackpot von 19.261,97 Euro) im 6. Rennen ragen aus der weiteren Karte von elf Rennen mit enorm großen Feldern beim Hannover-Finale heraus.