Pferdesport: Bild

Paris-Vincennes, Samstag, 24. März: Die kurze Pause nach dem Winter-Meeting in der Hauptstadt haben einige Pferde genutzt, um sich für die kommenden Highlights vorzubereiten.

Zu den drei Gruppe-Prüfungen am heutigen Nachmittag zählt der Prix du Bois de Vincennes (7. Rennen/16.45 Uhr/115.000 Euro/2700 m), in dem der im Grand Prix d?Amérique unglücklich agierende Carat Williams (David Thomain) in die Erfolgsspur zurückfinden könnte. Beim jüngsten Auftritt im Grand Prix de Paris vermochte er zwar nicht in den Endkampf einzugreifen, hielt als Vierter den Rest aber locker auf Distanz. Traders (Yoann Lebourgeois) stieg heuer mit dem Triumph im Prix de Cornulier in den Olymp der Satteltraber auf, nur vor dem Sulky klappte es zuletzt im Grand Prix de France nicht, es reichte nur zu Rang acht. Dennoch sollte er wie der im ?Amérique` gut gelaufene, letztlich aber chancenlose Valko Jenilat (Eric Raffin) eine tragende Rolle spielen. Viking Blue (Alexandre Abrivard) gewann hier im Winter zwei Rennen und wechselte anschließend nach Cagnes-sur-Mer, wo er im Prix de Joinville-le-Pont (Gruppe 3) zum Seriensieger avancierte. Auch Arlington Dream (Pierre Vercruysse) ist seit vier Auftritten nicht zu stoppen, allerdings gewann der Ready-Cash-Sohn seine Rennen unter dem Sattel. In dieser Disziplin hatte der Achtjährige zuletzt im Prix Jean Dumouch, wie Uppercut de Manche (Damien Bonne) nichts zu bestellen.

Für deutsche Interessen läuft im Prix de Gueugnon (5. Rennen/15.45 Uhr/65.000 Euro/2700 m) der im Januar erfolgreiche Portland (Björn Goop). Nach einem weiteren, fehlerhaften Auftritt im Prix d?Orthez (Gruppe 3) legte der Jauß-Schützling eine kurze Pause ein, aus der er bestens erholt zurückerwartet wird. Zu seinen Hauptgegnern zählt der bei fünf Auftritten ungeschlagene Earl Simon (Franck Nivard), hinter dem Etonnant (Richard Westerink) eine gute Figur machte. Auch die frischen Sieger Elixir d?Anama (Francois Lecanu) und Ever Pride (Gabriele Gelormini) sowie der formschwache, jedoch laufstarke Everest Vedaquais (Yoann Lebourgeois) sind vorne denkbar.